Als polnischer Westgedanke wird die Vorstellungswelt bezeichnet, welche eine Gewinnung deutscher Gebiete westlich der polnischen Grenze von 1772 anstrebte, die im Mittelalter schon einmal zu Polen gehört hatten.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Polnischer_Westgedanke)
Beim Thema Oder-Neiße-Grenze, also der Annexion Ostdeutschlands durch Polen und der damit einhergehenden gewaltsamen Vertreibung der einheimischen deutschen Bevölkerung, die bereits Ende 1944 in Ostpreußen und Anfang 1945 in Schlesien und Pommern begann – also lange vor der Potsdamer Konferenz –, wird ausschließlich auf die Potsdamer Absprachen verwiesen. Dabei hat Potsdam keine neuen Ideen umgesetzt, sondern lediglich den alten politischen Bestrebungen Polens nicht widersprochen. Welches völkerrechtlich wirksame Dokument wurde in Potsdam angenommen, unterschrieben und anschließend durch Parlamente ratifiziert? Die internationalen Rechtskonventionen wurden in Versailles befolgt. Mit Ausnahme der USA ratifizierten alle anderen Staaten den Versailler Friedensdiktat, wodurch dieser die Kraft eines gültigen internationalen Vertrages erhielt.